Heute möchten wir uns den Begriff Microblogging vornehmen. Was ist Microblogging? Und was passiert im Bereich des Microbloggings gerade?
Fragt man Wikipedia, so versteht man unter „Mikroblogging (…) eine Form des Bloggens, bei der die Benutzer kurze, SMS-ähnliche Textnachrichten veröffentlichen können. Die Länge dieser Nachrichten beträgt meist weniger als 200 Zeichen. Die einzelnen Postings sind entweder privat oder öffentlich zugänglich und werden wie in einem Blog chronologisch dargestellt. Die Nachrichten können meist über verschiedene Kanäle wie SMS, E-Mail, Instant Messaging oder das Web erstellt und abonniert werden.“
Der Begriff des Microbloggens wurde u.a. durch Social Media-Plattformen wie Twitter, Identica oder Jaiku in den Marketing-Diskurs getragen. Von den drei erwähnten Microblogging-Plattformen hat nur Twitter überlebt. Im Wettkampf mit den beiden Giganten Facebook und Google wurde Twitter lange Zeit als die bessere Alternative angesehen, da Twitter von Anfang an eine öffentliche Plattform war und damit zum “zum Abbild der globalen Erlebnis- und Gefühlswelt“ wurde. Doch auch das wird in Kürze ein Ende haben, so wird Twitter sich von seiner offenen Plattform verabschieden und mehr zu einem geschlossen Netzwerk wie Facebook und Co werden. Warum? Vermutlich weil Twitter eben auch daran denken muss, Geld zu verdienen.
Schaut man auf die Entwicklung der Kommunikation in den letzten fünf Jahren zurück, so messen wir bei diffferent dem Thema Microblogging eine große Bedeutung bei. Denn Microblogging hat letztlich die Statusmeldung als zentrales Format und neues Paradigma der Kommunikation im digitalen Zeitalter durchgesetzt. Schaut man sich die gegenwärtige Kommunikation an, so ist gerade dieses Format meist das erste, was man in Twitter, Facebook und Co von einer Kampagne sieht, quasi der Türöffner zu den Botschaften eines Kommunikationsinhaltes.