Innovation

Innovation mit System – diffferent meets Young Presidents‘ Organization

Das mit dem Innovieren ist ja so eine Sache. Entweder basieren Innovationen auf genialen Ideen einiger weniger kreativer Köpfe, oder aber sie passieren zufällig. Beide Szenarien sind nicht gerade das, was man sich als Unternehmenslenker wünscht. Wie also kann ein systematischer Ansatz aussehen, der idealerweise skalierbar und wiederholbar ist? Gemeinsam mit YPO – Young Presidents‘ Organization, haben wir uns in einem Innovationsworkshop im Soho House in Berlin genau dieser Frage gewidmet.

Wir haben unseren systematischen Innovationsansatz vorgestellt und auch gleich mithilfe eines worst case scenario – „Was würden wir tun, wenn wir morgen CEO von Blackberry wären?“- auf die Probe gestellt. Das hat nicht nur viel Spaß gebracht, sondern wir konnten unseren Ansatz auch gleich in Aktion vorstellen und den Teilnehmern schnell verdeutlichen, dass man Innovationsziele effizienter erreicht, wenn man eine gut strukturierte Rahmenstruktur hat und dazu die richtigen Fragen stellt. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Das zweitgrößte Problem im Innovationsmanagement besteht darin, dass die meisten Ideen einfach nicht verstanden werden. Das Zauberwort an dieser Stelle lautet: „Equity Storytelling“. Hier haben uns die beiden Experten Veit Etzholz und Thomas Ramge gezeigt, dass man auch gute Geschichten systematisch bauen kann.
Im Anschluss haben wir beides zusammengebracht, die tollen Innovationsideen im Elevator-Pitch verprobt und waren schließlich alle davon überzeugt, dass Blackberry noch gutes Potenzial hat.

Zum Ende des Workshops besuchte uns Paul Duggan, Managing Director bei TechShop, der als Best Practice-Beispiel berichtete, wie TechShop so erfolgreich werden konnte. Es zeigte sich, dass TechShop auf jeder Innovationsbaustelle aktiv war, um zum Top-Innovator 2013 gewählt zu werden.

Unser Fazit: Der Workshop war toll! Wir hatten alles, was es braucht, um wirklich etwas zu ändern: einen sauberen Ansatz, schlaue Fragen und einfach gute Leute, die ihre Ideen in mitreißenden Geschichten erzählen können.

Vielen Dank an YPO, Veit, Thomas und Paul!

 

Zurück zur Leidenschaft oder – Vorsprung durch Forschung

In der aktuellen Ausgabe von „Markenartikel“ (11/2013) fasst diffferent Geschäftsführer Jan Pechmann zusammen, was Marketingverantwortliche hierzulande wirklich brauchen, um erfolgreich zu sein: Mut.

Die Deutschen Tugenden Fleiß, Disziplin, Ordnungssinn und Pünktlichkeit sind „nice-to-have“
und brachten uns die weltweit modernsten Produktionsverfahren plus ein perfekt vernetztes industrielles „Ökosystem“. Doch was ist mit dem heimlichen Innovations- und Wachstumstreiber Marketing? Er sitzt im dunklen Hinterzimmer und wartet, bis jemand ihm die Tür aufmacht und ihn einlädt, ein Stück vom großen Kuchen zu kosten.
In fünf Thesen, die sein Statement aus der HORIZONT 42/2013 auf den Punkt bringen, konstatiert Pechmann was nötig ist, Marketing in Deutschland stärker als Innovations- und Wachstumstreiber wahrzunehmen. Mehr

diffferent auf der TechCrunch Disrupt Berlin

Der Audi-Pavillon


Vom 26.–29. Oktober 2013 fand die Technologiemesse TechCrunch Disrupt zum ersten Mal in Europa/Berlin statt. Das Wetter zieht von Westen nach Osten und das amerikanische Kult Event hat es endlich auch geschafft. Dass Berlin die einzige Station der „Europareise“ ist, ist natürlich eine ganz besondere Ehre für die Hauptstadt. Mehr

Neu: diffferent für Danone Waters

Wir freuen uns, für und mit unserem neuen Kunden Danone Waters den deutschen Wassermarkt ein wenig aufzufrischen.

 

diffferent hat für die Marke Volvic einen Ideen- und Kreativworkshop konzipiert und durchgeführt. Mit Teilnehmern aus Marketing, Vertrieb und Kreativagentur wurden innovative Marketing-Maßnahmen und Ideen für den Point-of-Sale entwickelt.

Wir bedanken uns für das Vertrauen und sind stolz darauf, mit vielen innovativen Ideen mithelfen zu können, die führende Position von Danone Waters im deutschen Wassermarkt noch weiter auszubauen.

Der feine Unterschied: Warum diffferent nicht von digitaler Markenführung spricht.

Wie in allen Disziplinen des Marketings, ist auch in der Welt der Markenführung ‚digital‘ das neue Mantra. Auch die Strategenzunft diskutiert, wie die Markenführung digitaler werden kann – und ob sie das überhaupt muss. Wie sieht eine Strategieagentur das Thema? Wir haben unserem Geschäftsführer Klaus Schwab vier Fragen zur Perspektive von diffferent auf dieses Thema gestellt.

diffferent Geschäftsführer Klaus Schwab in der LEAD digitalKlaus, wie sieht diffferent das? Wie hat sich das Bewusstsein der Strategieagentur im digitalen Zeitalter verändert – oder verändern müssen?

Digitale Touch Points sind essentiell im Marketing-Mix, das wird niemand bestreiten. Aus der Arbeit mit diesen Touch Points entsteht der Begriff ‚Digitale Markenführung’. Wir bei diffferent finden den Begriff irreführend, denn er suggeriert, dass Marken in Sachen digital separat geführt werden müssen. Aufgrund traditioneller Organisationsstrukturen sowie zu wenig Integration der Verantwortungsbereiche gibt es bei vielen Marken de facto auch eine große Kluft zwischen der Markenführung in der analogen Welt und der im digitalen Raum.
Die Menschen unterscheiden jedoch nicht zwischen Markenkontakten die digital und solchen, die analog stattgefunden haben. Ihr Markenbild setzt sich aus der Gesamtheit aller Dialoge zusammen. Damit dieses Bild stimmig ist, muss die Markenführung nicht ghettoisiert, sondern übergreifend stattfinden. Sagt sich theoretisch leicht, ist aber inhaltlich und organisatorisch eine große Herausforderung. Und genau dabei unterstützen wir unsere Kunden.

Und darum spricht diffferent von ‚Markenführung im digitalen Zeitalter’ statt von ‚Digitaler Markenführung’? Klingt ein wenig umständlich!?

Mag sein. Aber uns ist es wichtig, genau diesen feinen Unterschied zu betonen. Markenführung muss heute alle Möglichkeiten und Risiken des digitalen Zeitalters kennen, um die zur Marke passenden Aktivitäten und Touch Points auswählen sowie im Gesamtkonzert einsetzen und vernetzen zu können. Markenführung im digitalen Zeitalter kann übrigens auch mal heißen, dass man zu dem Ergebnis kommt, für eine bestimmte Marke oder einen bestimmten Zweck keine digitalen Touch Points zu brauchen. Entscheidend ist, dass es keine Denkverbote gibt – in beide Richtungen. Und zum Begriff, falls jemand einen ähnlich präzisen, aber handlicheren Vorschlag hat, herzlich gerne! Mehr

Neu: diffferent für MyVideo

OMG, we have been videoed – diffferent begrüßt stolz MyVideo aus der ProSiebenSat1-Gruppe als neuen Kunden. Für die reichweitenstärkste Online-Bewegtbildplattform der Sendergruppe erarbeitet diffferent, gemeinsam mit Mitarbeitern als Brand Ambassadors, ein Markenleitbild und Haltungsstatement. Ausgestattet mit einem Rapid-Implementation-Schedule werden die Brand Ambassadors anschließend an zwei Standorten mithelfen, das neue Markenleitbild zum Leben zu erwecken.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die spannende Projektherausforderung.

Beware of the Botnet: “Meet the fffriends”
mit Cybercrime-Experte Dr. Phillip Brunst

Jenseits des Marketings stand diesmal das Schattenreich des Cybercrime auf dem Lehrplan von “Meet the fffriends”. Im Rahmen des diffferent-Networking-Abends nahm uns der Jurist, Wissenschaftler und Kenner der Hacker-Szene Dr. Phillip Brunst mit auf eine hoch spannende Reise von Privacy-Verschlüsselungstechniken bis hin zu Drohnen-Hacking in Afghanistan. Selbst den Digital Natives und den Digital-Experten unter den diffferents schlackerten da die Ohren. Wir lernten eine Menge über Logik und Strategie effektiver Online-Angriffe – sei es auf Privatpersonen, Firmen und deren Jahresabschlüsse (mal eben +/- 5% in allen Zellen der Excel-Tabellen), Kernkraftwerke, oder gar ganze Länder, die von Hackern, oh Graus, OFFLINE (Oh Graus) geschaltet wurden. Mehr